WM 2026 Rückblick 3. Juli: Die letzten Achtelfinal-Tickets
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Drei Spiele, zwei Verlängerungen, ein Elfmetterschießen – und am Ende stehen die sechzehn Mannschaften fest, die ab Samstag in der K.-o.-Runde der WM 2026 stehen. Argentinien rettete sich gegen Cabo Verde in der 111. Minute, Ägypten setzte sich im Elfmetterschießen gegen Australien durch, und Colombia löste das Achtelfinal-Ticket gegen Ghana mit einem frühen Tor von Jhon Arias. Was diese Ergebnisse für die Wettmärkte bedeuten und welche Teams am 3. Juli rechnerell ausgeschieden sind, zeigt dieser datenbasierte Rückblick.

Die Spiele im Überblick
Der 3. Juli war der letzte von drei R32-Spieltagen und brachte die letzten drei Plätze im Achtelfinale. Die Ausgangslage nach den ersten beiden R32-Tagen lag bei 13 qualifizierten Mannschaften; die drei Sieger vom 3. Juli komplettierten das Feld der 16 K.-o.-Teams.
| Partie | Phase | Ergebnis | Torschützen / Höhepunkte |
|---|---|---|---|
| Argentinien – Cabo Verde | R32 | 3:2 n. V. | ARG: Messi (29′), L. Martínez (92′), Romero (111′); CV: Duarte (59′), Lopes Cabral (103′) |
| Australien – Ägypten | R32 | 1:1 n. V., Ägypten 4:2 i. E. | EGY: Ashour (13′); AUS: Hany (55′, Eigentor); Ägypten gewann das Elfmetterschießen |
| Colombia – Ghana | R32 | 1:0 | COL: Arias (14′) |
Argentinien: Später Ausgleich und Last-Minute-Kopfballtor
Nach der argentinischen Führung durch Messi (29.) drehte Cabo Verde das Spiel in der zweiten Hälfte zwischenzeitlich durch Duarte (59′) und Lopes Cabral (103′) auf 2:1 aus argentinischer Sicht. Erst der Ausgleich von Lautaro Martínez in der 92. Minute brachte Argentinien zurück, ehe Germán Romero in der 111. Minute per Kopf nach einer Messi-Ecke das 3:2-Siegtor erzielte. Für Cabo Verde war es die erste WM-Niederlage des Turniers nach zuvor zwei Remis in der Gruppenphase. Das Tableau ist komplett: 16 Mannschaften ziehen in die K.-o.-Runde ein.
Die Buchmacher reagierten unmittelbar: Argentiniens Titelquote verkürzte sich von rund 5,10 auf 4,70 – ein klares Signal, dass der Markt die albiceleste Siegermentalität bereits eingepreist hat. Auf dem Weg ins Viertelfinale wartet am 7. Juli in Atlanta Ägypten, der mit einem klaren K.-o.-Sieg gegen Australien das Tableau komplettierte. Den Überblick über die argentinische Mannschaft liefert unsere Argentinien-Seite.
Ägypten: Erfolg im Elfmeterschießen bringt den WM-Achtelfinal-Einzug
Nach dem 1:1 zur regulären Spielzeit (Ashour 13.; australisches Eigentor durch Hany 55.) und der Verlängerung entschied Ägypten das Elfmetterschießen mit 4:2 für sich – nach FIFA.com die beste ägyptische WM-Performance seit 1934. Mohamed Salah traf im Elfmetterschießen und unterstrich nach Spielschluss die Bedeutung des Abreits: „It’s history. I told the boys before the game ‚this is the biggest stage you can play in your life so just enjoy it.’" („Es ist Geschichte. Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt: ‚Das ist die größte Bühne, auf der ihr jemals spielen werdet, also genießt es einfach.’") – Salah weiter: „I don’t know if it’s my last World Cup or not, so I had to do it." („Ich weiß nicht, ob es meine letzte WM ist oder nicht, also musste ich es tun.") Beide Zitate stammen aus dem Sky-Sports-Interview vom 3. Juli 2026.
Australiens Trainer Tony Popović rang nach der Niederlage um Fassung: „It’s tough. We showed the world that Australian football is strong, they’re a wonderful group and I’m devastated for them.“ („Es ist hart. Wir haben der Welt gezeigt, dass der australische Fußball stark ist, sie sind eine wunderbare Gruppe, und ich bin am Boden zerstört für sie.“) – das Zitat verdeutlicht zugleich, dass der australische Fußball die WM-Bühne 2026 ohne K.-o.-Sieg verlässt. Für Deutschland folgt daraus die Konsequenz: Mit dem Aus von Argentinien, Cabo Verde, Ghana und Australien – und der gleichzeitig in der R32 gescheiterten DFB-Elf gegen Paraguay (1:1 n. V., 2:4 i. E.) – ist die deutsche Beteiligung an der Finalrunde der besten 16 beendet. Der Überblick zum deutschen Ausscheiden findet sich auf unserer Deutschland-Seite und die WM-Rekorde und Erstauftritte in der Statistik-Seite.
Colombia: Frühes Tor, klare Bilanz
Colombia löste das Achtelfinal-Ticket am wenigsten dramatisch: Jhon Arias traf bereits in der 14. Minute und verwaltete den Vorsprung souverän. Die Mannschaft bleibt damit im Turnier ungeschlagen und trifft am 7. Juli auf die Schweiz in Vancouver – das Duell zweier unbesiegter Gruppengewinner (M96). Die Schweiz hatte sich ihrerseits in der R32 mit 2:0 gegen Algerien durchgesetzt (Tore: Embolo 10., Ndoye 46.).
Mit dem Sprung ins Achtelfinale haben die Cafeteros zudem eine beachtliche Serie ausgebaut: Colombia hat die letzten vier WM-Partien gegen afrikanische Gegner gewonnen. Die Quote der Colombier auf den Titel hat sich den Tagesangaben zufolge in den letzten 24 Stunden von rund 45 auf etwa 28 bis 35 verkürzt – das Trio Colombia/Norwegen/USA markiert derzeit das engste Feld der Außenseiter im Wettmarkt. Einen Überblick über alle Außenseiter-Quoten liefert unsere WM-Quoten-Seite.
- Argentinien rettete sich gegen Cabo Verde erst in der 111. Minute und zog mit 4,70 als neuer Titelquote ins Achtelfinale ein.
- Ägypten entschied das Elfmetterschießen gegen Australien mit 4:2 für sich und steht nach bester WM-Performance seit 1934 im Achtelfinale.
- Colombia schlug Ghana 1:0 und trifft im Achtelfinale auf die Schweiz – die Außenseiter-Quote verkürzte sich auf 28 bis 35.
- Argentinien, Ägypten und Colombia komplettieren am 3. Juli das Achtelfeld der 16.